play – Don't play

Ein Dokumentarfilm von Manfred Ferrari. Mit Bruno Cathomas und Jürg Kienberger

Inhalt

Jürg Kienberger, der scheue Musikspieler, und Bruno Cathomas, das Bühnentier, sind zwei der
derzeit herausragendsten Protagonisten im deutschsprachigen Theater. Gemeinsam ist ihnen ihre
Herkunft aus dem rätoromanischen Teil Graubündens - gleichzeitig eine Bürde und ein reicher
Fundus.
Der Hotelierssohn Kienberger schöpft aus seinen vielen heimlichen «Blicken durchs
Schlüsselloch» aus seiner Kindheit im Silser fünf-Sterne Hotel Waldhaus, der Bündner Oberländer
Cathomas hadert mit seiner romanischen Herkunft und arbeitet sich an seiner katholischen
Vergangenheit ab. Beiden ist jedoch eine europäische Variante des «american dream» geglückt.
Bruno hat sich vom verklemmten Burschen an der Billetkasse seines Laaxer Amateurtheaters
physisch auf die wichtigsten deutschen Bühnen hochgewuchtet und Jürg, der ehemalige ad-hoc
Pianist der Disentiser Dorfkneipen, fasziniert heute als virtuoser musikalischer Schauspieler und
«akustischer Bühnenbildner» in den Hauptstädten Europas.
Der Film «Play - don't Play» verfolgt Jürg Kienberger und Bruno Cathomas bei der Arbeit in
Berlin, Zürich und Basel und zeigt was die beiden gegensätzlichen Schauspieler antreibt, was ihre
Tätigkeit mit ihrer Herkunft zu tun hat und wofür sie im zeitgenössischen Theater stehen.

Cast and Crew

Kamera: Pierre Mennel, Tanja Trentmann
Ton: Thomas Gassmann, Patrick Becker, Thomas Kühn
Schnitt und Produktion: Hercli Bundi
Redaktion TvR / SF DRS: Mariano Tschuor und Thomas Beck

Unterstützung

Mit Unterstützung von
Ars Rhenia Stiftung zur überregionalen Förderung von Kunst und Kultur, Kulturförderung Kanton
Graubünden, Familien-Vontobel-Stiftung, Biblioteca Engiadinaisa, Succès Passage Antenne

 

Ein Dokumentarfilm von Manfred Ferrari
Digibeta, 52 Minuten
Eine Koproduktion mit SF DRS, Televisiun Rumantscha TvR, Klanghotel
© 2005 Mira Film
ISAN Nr. 0000-0000-D97C-0000-D